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The following is a list of all entries from the Hardware category.

Pandoras Box

Vor ein paar Tagen schaltete das Team hinter OpenPandora den Vorverkauf für den ersten komplett freien Handheld frei. Für stolze 250€ kann das Gerät vorbestellt werden.

Interessant klingt das ganze schon, die Hardware die dahinter steckt ist um einiges stärker als derzeitige portable Spielekonsolen. Die Abmessungen halten sich dabei auch im Rahmen. So ist Pandora in etwa so groß wie ein Nintendo DS Lite. Als schön handlich und kann überall mit hingenommen werden.

Auf dem ARM 600 MHz Prozessor läuft Linux. Was von Vorteil sein kann, da so vorhandene Titel relativ leicht portiert werden können. Dazu noch OpenSource, also jeder kann seine eigenen Spiele schreiben. Vorausgesetzt er hat Ahnung davon. Der 3D Chip, der angeblich sogar Quake 3 flüssig darstellen soll, liefert das Bildmaterial für einen Touchscreen LCD mit einer Auflösung von 800×480. Abgerundet wird das ganze noch durch Bluetooth, WLAN und zwei Steckplätze für SDHC-Speicherkarten. Neben analoger und digitaler Steuerung bietet Pandora sogar eine kleine Tastatur. Ideal also um mal unterwegs ne Runde über eine WLAN-Anbindung zu chatten. Die Akkulaufzeit wird mit 10+ Stunden angegeben. Wenn man bedenkt, dass man ein Linux-System im Hintergrund laufen hat, also gar nicht mal so schlecht.

Spieletechnisch schaut es natürlich noch etwas mau aus, aber das dürfte sich durch die Community schnell ändern. Es sind Konvertierungen diverser Emulatoren geplant, oder bereits lauffähig, so dass man alte Amiga, C64 oder andere Spiele darauf laufen lassen kann. Native Spiele können genauso angepasst werden. So ist geplant eine Quake3 Version entsprechend anzupassen. Da die Engine als OpenSource freigegeben ist auch gut vorstellbar.

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Linux Heimserver

Wenn man überlegt, ob man sich einen kleinen Heimserver hinstellt um diesen für sich im Netzwerk Dienste anzubieten, muss man erst einmal überlegen, was man alles haben möchte.

So denke ich derzeit darüber nach, mir nächstes Jahr ein solches System hinzustellen. Windows als Server-Betriebssystem ist viel zu teuer. Also muss Linux her. Angebotene Distributionen gibt es viele. Debian, Ubuntu, CentOS, OpenSuse, Fedora und andere. Da ich gelegentlich auch Ubuntu als Desktop-Version einsetze, hätte die Server-Variante für mich wohl einen klaren Vorteil. Es sollte stabiler zusammen arbeiten.

Was will ich denn mit dem System überhaupt anfangen. Ein File-Server soll es sein, nebenbei noch als Web-Server dienen um lokal entwickelte Internetseiten anzuzeigen. Am besten in Verbindung mit einem Versionsverwaltung des Quelltextes.

Benötigen würde ich hierfür also erst mal folgende Applikationen:

  • Samba: zur Freigabe von Dateien und Druckern in Windows-Netzwerke
  • Apache, MySQL, PHP5: Der Webserver
  • SVN: Subversion, ein Versionsverwaltungsserver für meine eigenen Programme

Erweitern kann man solch ein System natürlich jederzeit und dank der Konfiguration über verschiedene Dateien kann man auch diese gelegentlich sichern und so relativ schnell einen lauffähigen Zustand wieder herstellen.

Wenn es soweit sein sollte, dass ich mir endlich mal solch einen Server aufstelle, werde ich eine komplette Anleitung schreiben. Mit dieser können dann auch andere Interessierte ihren eigenen Linux Heimserver schnell und einfach einrichten.

Als Hardware habe ich schon zwei verschiedene Varianten auserkoren. Zum einen wäre dies die EEE Box von Asus oder einfach als Alternative der Wind PC von MSI. Wobei MSI derzeit in meiner Gunst vorne liegt, da das System bereits erhältlich ist und einfach mehr Kapazität liefert, was Festplatte betrifft. Auch das eingebaute Laufwerk erspart die Anschaffung einer externen Lösung. Auf WLAN könnte ich auch verzichten, ein solcher Server sollte eh besser per Kabel angeschlossen werden. Allein der Geschwindigkeit wegen. Die EEE Box könnte ich mir dann später als kleinen HTPC am TV vorstellen. Als Streaming-Client sozusagen.


Heimserver mit weniger als 60W Leistungsaufnahme

Das hört sich doch mal gut an. MSI bringt nun auch in Deutschland den MSI Wind PC herraus. Ausgestattet mit Intels Atom Prozessor, getaktet auf 1,6 Ghz. In der kleinen Variante gibt es 1 GB an Arbeitsspeicher. Effektiv jedoch nur 768, da sich die Onboard Grafikkarte bis zu 256 MB abzweigen kann. Wenigstens ist aber eine Aufrüstung auf 2 GB drin. Zum Speichern von Daten hat man dann auch noch satte 320 GB Platz auf der Festplatte. Anders als die Eee Box von Asus besitzt der Wind PC sogar einen DVD-Brenner.

An sich ist das Gerät zwar als Einstiegsgerät oder als kleiner Office-PC gedacht, jedoch würde sich das System dank der geringen Leistungsaufnahme auch als kleiner, stromsparender Heimserver eignen. Mit nem Linux-System sogar ohne weitere Kosten. Spendiert man dann noch nen weiteren GB an Arbeitsspeicher dürfte das System leistungsstark genug sein um im Netzwerk als File- oder Multimedia-Server zu dienen.

Auch als kleiner Webserver wäre er denkbar, wenn man ihn an das Internet anschließt. Mit DSL-Flatrate sollte das kein Problem mehr darstellen. Fehlt nur noch ein dynamischer DNS-Dienst und schon könnte es los gehen. Alles von zu Hause aus.